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Chemnitz.Süd.dl

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  • DB-heute
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  • DBheute
  • Deutsche Bank 1926 Kopie
  • Deutsche Bank 1926

Mit dem Entwurf zum Bau der Gebäudes der Deutschen Bank wurde das Architekturbüro Zapp & Barsarke beauftragt. Ihr Entwurf wurde größtenteils unverändert übernommen. Schließlich wurde 1922 mit dem Bau begonnen und 1926 konnte das Gebäude seiner Bestimmung übergeben werden. Noch heute sticht das konkav gewölbte Bankgebäude durch sein wuchtiges Erscheinungsbild am Falkeplatz ins Auge.

 

Balken Falkeplatz

falkeplatz alt neukarte falkeplatz

  • Brueckenbau_falke
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  • Falkeplatz um 19001
  • Falkeplatz-1938-1 Kopie
  • Falkeplatz

Der Falkeplatz in Chemnitz (von 1951 bis 1990 Fritz-Heckert-Platz) war und ist einer der verkehrsreichsten Plätze der Stadt. Er befindet sich an der Stelle des ehemaligen Nikolaitores, das eines der 5 Stadttore der alten Stadtbefestigungsanlage war. Der Platz wurde 1907 nach dem Handschuhfabrikanten Carl Bruno Falke benannt, der im selben Jahr während einer Weltreise in Singapur starb. Er hinterließ sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke der Stadt die daraufhin beschloss den Platz als Zeichen des Dankes nach Ihm zu benennen.
Der Platz in seiner heutigen Gestalt entstand erst in den Jahren 1912 bis 1914 durch die Überbauung der Chemnitz und des bis dahin offenen Mühlgrabens.
An den Falkeplatz grenzen das Gebäude der Deutschen Bank, sowie das Museum Gunzenhauser.
Quelle: Wikipedia.de

 

Balken feuerwachefeuerwache alt neukarte feuerwache

  • Feuerwache1908
  • Feuerwache1912
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  • Stolli_schade

Im Jahre 1905 wurde die Neue Feuerwache in der Schadestraße errichtet. Die alte musste dem Neubau des Rathauses weichen. Im Februar 1914 wurde der erste Automobillöschzug und 1916 die erste benzinautomobile Drehleiter der Welt in Dienst gestellt.
Nach dem ersten Weltkrieg erfolgte eine Dezentralisierung der Feuerwehr durch die Errichtung der Feuerwache II in Hilbersdorf und der Wache III in Altchemnitz um 1924.
Heute befindet sich in der Schadestraße wie eh und je die Feuerwehr, seit 1990 wieder der Stadt unterstellt.

 

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  • Aue
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  • Industrieschule
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  • Industrieschule1928
  • Industrieschule1932
  • Industrieschule1942
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Nach städtischem Beschluss wird 1924 mit dem ersten Schulneubau in Chemnitz nach Kriegsende begonnen. Aus der Ausschreibung war der Entwurf "Sonnenwende" des Architekten Wagner-Poltrock unter 141 Projekten hervorgegangen. Für den Bau stellte die Stadt 4,825 Mio. RM zur Verfügung.
Am 15.10.1928 wird das Schulhaus übergeben und einige Tage später findet im Hauptgebäude der Industrieschule der erste Unterricht statt. 4600 Schüler werden in 160 Klassen von 46 Lehrkräften unterrichtet. Es werden u.a Verkäufer, Kaufleute, Bürolehrlinge, Drucker, Setzer, Lithographen, Vulkaniseure, Elektromaschinenbauer, Elektroinstallateure, Werkzeugmacher, Maschinenschlosser, Textilmaschinenschlosser, Technische Zeichner, Dreher, Maschinenfacharbeiter, Metalldrücker, Gärtner, Galvaniseure, Mechaniker, Modelltischler, Former, Färber, Textilarbeiter, Hilfsarbeiter und Musiker ausgebildet.
Im 2. Weltkrieg wird das Hauptgebäude und die Lehrwerkstatt werden von Spreng- und Brandbomben getroffen. Der große Festsaal, die Aula, brennt völlig aus. Der östliche Seitenflügel verliert sein Dach. Der Unterrichtsbetrieb wird dadurch stark eingeschränkt.
1956 wird die Industrieschule in zwei selbständige Berufsschulen aufgespalten: Die Gewerbliche Berufsschule I (Hauptausbildungsrichtung Elektrotechnik) Die Gewerbliche Berufsschule V (Hauptausbildungsrichtung Metallverarbeitung, Kfz-Berufe).
Die Wiedervereinigung der beiden Berufsschulen zur Gewerblichen Berufsschule I. "Berufsausbildung mit Abitur" und "Facharbeiter für Datenverarbeitung" erfolgte 1969/70. Neue Fächer wie "Betriebsökonomie", "Sozialistisches Recht" aber auch "Grundlagen der Elektronik, Automatisierung und Datenverarbeitung" werden für alle Lehrlinge eingeführt.
Zu weiteren Ausbildungsberufen zählen nun:
Kfz-Schlosser, Kfz-Elektriker, Berufskraftfahrer, Gießer, Former, Modellbauer, Drucker, Setzer, Facharbeiter für Datenverarbeitung, Schweißer, Anlagen- und Maschinenbauer, Elektroinstallateure, Radio- und Fernsehmechaniker, Elektromaschinenbauer. 1980 erfolgte der Bau einer neuen modernen Turnhalle.
1986 wird die Schule zur "Konsultationsschule" im Bezirk Karl-Marx-Stadt erhoben, weil der Heimcomputer KC 85/2 wird in den Unterricht einbezogen wird.
Nach der Wende werden die Berufsfelder werden neu profiliert. Schwerpunkte der Ausbildung sind weiterhin: Berufe der Elektrotechnik und der Metalltechnik wie Kfz-Mechaniker, Auto- mobilmechaniker, Kfz-Elektriker, Anlagenmechaniker, Schmelzschweißer, Gießer, Energie-elektroniker, Industrieelektroniker, Radio- und Fernsehtechniker, Elektromaschinenbauer, Elektroinstallateure, Kommunikationselektroniker, Fernmeldeanlagenelektroniker.
Quelle: industrieschule.de

 

Balken johanniskirchealte johanniskirche alt neukarte johanniskirche

  • Johanniskirche1
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Der Hauptfriedhof von Chemnitz war bis 1874 d er Johannisfriedhof . Zu den auf dem ehemaligen Friedhof vorhandenen Grabmalen bedeutender Chemnitzer Bürger gehört auch das von Christian Gottfried Becker, der von 1771 bis 1820 lebte und dessen Grabstätte auf dem Friedhof steht.Das Gebiet um die Johanniskirche wurde in der Vergangenheit von der Johannisvorstadt eingenommen. Der erste Bau der Johanniskirche gehörte wohl zu den frühesten Sakralbauten der unmittelbaren Umgebung der alten Stadt. Es handelte sich dabei sicher um eine kleinere, aber massive romanische Saalkirche. Urkunden vermelden ihre Zerstörung durch Brand im Jahr 1436 sowie den Abriss der Kirche im Jahr 1547 auf Anordnung von Moritz von Sachsen, um während des Schmalkaldischen Krieges im Falle einer Belagerung der Stadt dem Feind in der Kirche keinen Unterschlupf zu bieten. 1566 erst entstand eine neue einschiffige, flachgedeckte Saalkirche mit Dachreiter. Große Baumaßnahmen gab es in den Jahren 1721/22, da richtete man in der Kirche weitere Emporen ein, um der steigenden Platznachfrage gerecht zu werden. Dabei wurde dem Magis-

trabt an bester Stelle, neben dem Altar, eine Ratsloge eingerichtet.

Am 1. Weihnachtsfeiertag 1722 erklang hier erstmals die Silbermann-Orgel, die der berühmte Orgelbaumeister der Gemeinde für einen kontraktlich festgelegten Preis von 500 Talern geliefert hatte. Als man bei der Pforte 1756 die Neue St. Johanniskirche erbaut hatte, kam der Johanniskirche nur noch die untergeordnete Nutzung als Gottesackerkirche zu.

 

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  • Johannisfriedhof
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  • Johannisgegend3_Chemnitz Bewegte Zeiten P_Uhilein.jpg

Aufgrund des rasanten Wachstums der Stadt, kam es 1875 zur Gemeindeteilung wodurch die alte Kirche wieder den Rang einer Parochialkirche erhielt. In den Jahren 1876/77 erfolgte der völlige Umbau der Johanniskirche nach den Plänen des Chemnitzer Oberbaurates Prof. Alwin Gottschaldt. Krönender Abschluss dieses Umbaues war die Fertigstellung des 44 Meter hohen neugotischen Glockenturmes. Dem Geschmack der Zeit verpflichtet, ließ die Gemeinde in den Jahren 1912/13 nochmals innen wie außen ihr Gotteshaus verändern, diesmal nach den Entwürfen des Chemnitzer Architekten Erich Basarke im Gewand des Jugendstils.

Die Kirche überstand das Inferno 1945. Nach den Umbauten von 1970 bis 1976 erhielt die Kirche ihre jetzige Gestalt mit dem 22 Meter hohen Turmfragment. Sie dient heute als Jugendkirche der Stadt.

 

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Die Gräber stammen aus der Zeit des Deutsch - Französischem Krieg und wurden um 1870 angelegt. Weiterhin befinden sich in dem Park Gräber von Chemnitzer Bürgern wie z.B. Johann Gottfried Becker.

Interessant ist die Chronologie der Namensgebung. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Friedhof in einen städtischen Park umgewandelt. Er erhielt 1928 den Namen Karl-Marx-Platz, von 1933 bis 1945 war es der Schlageterplatz, danach wieder Karl-MarxPlatz, seit 1974 trägt er den Namen Park der Opfer des Faschismus.

   Balken rosenhof holz rossmarkt alt neukarte holz-rossmarkt

  • Holzmarkt
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  • Holzmarkt2
  • Rosenhof
  • Rosenhof1
  • Rosenhof10

Der Roßmarkt war einer der alten Plätze in Chemnitz. Seinen Namen verdankt er dem Pferdehandel, der ursprünglich dort stattfand. Er lag zwischen dem Holzmarkt (heute Rosenhof) und dem Falkeplatz. Die Stallungen der Posthalterei befanden sich ab 1818 hier. Das Hotel de Saxe sowie das erste Chemnitzer Theater befanden sich in einem Hof an der Südostecke des Marktes.

Vom Roßmarkt zweigte in Richtung St. Paulikirche die Brüdergasse ab. Auf dem Platz befand sich der Saxoniabrunnen welcher 1941 einer Metallspende zum Opfer fiel.

1965 erfolgte die Benennung des Holzmarktes in Rosenhof und eine Bepflanzung von 4000 Rosen zur Erinnerung an die Schrecken und Leiden des Zweiten Weltkrieges.

Quelle: Wikipedia

 

Balken hauptpostalteHauptpost alt neukarte hauptpost

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  • Bretgasse_altePost_Seide
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  • Drei_Schwanen1
  • Drei_Schwanen2
  • Hauptpost

Am jetzigen Standort der alten Hauptpost, existierte bis Mitte des 19. Jahrhunderts der Gasthof "Drei Schwanen". Das Wappen ist noch heute am Portal zu sehen.

Von der 1859 eingeweihten ehemaligen Hauptpost überstand nur der 1909/10 im historischen Jugendstil angebaute Teil die Luftangriffe; 1992/95 erfolgte eine möglichst originalgetreue Erneuerung des Gebäudes und seine Erweiterung um den zweigeschossigen Neubau an seiner Rückseite.

Am 1.Dezember 1859 wird neben dem alten Chemnitzer Tor das neue Postgebäude, dass unter Leitung des Landesbaumeisters Krasting aus Zwickau errichtet wurde eingeweiht.
Quelle: www.altes-chemnitz.de

 

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  • KaufmaennischesVereinshaus4

Das vom Dresdner Architekt R. Schleinitz entworfene Kaufmännische Vereinshaus an der Ecke Moritzstraße - Zschopauer Straße war eines der beliebtesten und größten Gesellschaftlichen Häuser damaliger Zeit. Das Gebäude wurde 1901 eröffnet und bot ca. 3000 Besuchern in 2 Sälen und diversen Vereins- und Gasträumen Platz.

Es fanden die verschiedensten Veranstaltungen für die Chemnitzer Bevölkerung statt. Dazu gehörten Konzerte, Liederabende, Weihnachtsfeiern, Faschingsfeiern und jede Menge Chor- Gesangs- und Vereinsauftritte. Das Gebäude, welches über eine Orgel verfügte, wurde beim Bombenangriff 1945 zerstört. Nach der Trümmerbeseitigung entstand auf dem Gelände eine Mehrfamilienwohnhausanlage.

 

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Ein großes hölzernes Haus stand seit dem ersten großen Stadtbrand und der ersten Pestwelle um 1350 vor dem Chemnitzer Johannistor am Weg nach Schellenberg, dem heutigen Augustusburg. Im Inneren befand sich ein einziger großen Saal mit einem Altar von 1423. Mit der Pflege der chronisch Kranken, der Siechen, waren deren Mütter, Töchter, Schwester oder Gatten noch um 1700 beschäftigt, einen Hospitalorden oder Pflegepersonal gab es im Gegensatz zu den reicheren Hospitälern in Leipzig oder Zwickau im Mittelalter nicht.

Aus Holznäpfen wurde dann im Hospital gespeist, was die hospitaleigene Garten- und Feldwirtschaft sowie die Verpachtung hervorbrachten oder was die Verwandten sich vom Munde absparen konnten. Die Hufe Land, die Markgraf Friedrich in der Zeit der größten Not 1350 dem Hospital geschenkt hatte groß genug für die Versorgung einer Familie sicherte nur den Grundbedarf.

1861 wurde das zweistöckige und schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts als baufällig beschriebene Gebäude verkauft und 1878 endgültig abgerissen.

Der Straßenname Hospitalstraße in der Nähe der Johanniskirche weißt darauf hin.

Nach dem Krieg befand sich an der Stelle das bekannte Dörr-Schnellkaffee.

Quelle: u.a. Thomas Lang, Universität Leipzig

 

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  • Militaerhospital

Das St. Georg Hospital an der damaligen Feldstraße - heute Rembrandstraße, wurde 1863 erbaut und 1865 eingeweiht.  Es war der Nachfolger des bis dahin bestehenden St. Georg Hospital an der Äußeren Johannisstraße und bestand bis zum Bombenangriff 1945.
Mit dem damaligen Neubau und dem daneben stehenden Gebäude des Phatolgischen Hygiene Instiutes war Chemnitz besser auf die rasant  wachsenden Einwohnerzahlen vorbereitet. Im Hospital war ab Mitte der 1920er Jahre das Städtisches Altersheim untergebracht.

 

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Die Krankenhäuser waren über lange Jahrzehnte hinweg die Sorgenkinder der Stadtverwaltung. Sie konnten kaum mit dem rasanten Bevölkerungswachstum mithalten, sodass sich ständig neue Provisorien, An-und Umbauten der bestehenden Einrichtungen sowie letztendlich der Neubau ganzer Krankenanstallen erforderlich machten. Immer wieder jedoch scheiterten Neubaubemühungen an fehlenden finanziellen Mitteln. Eine grundlegende Lösung des Krankenhausproblems war dringend geboten, denn Chemnitz nahm beispielsweise hinsichtlich der Kindersterblichkeit einen der vordersten Plätze im Reichsmaßstab ein. Das seit 1853 bestehende Städtische Krankendaus an der Zschopauer Straße konnte dem gestiegenen Bedarf nach Operationsleistungen und stationärer Krankenbetreuung nochmals Ihr kurze Zeit genügen, nachdem im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts der Komplex um einen vierstöckigen Hauptbau, an den sich der zweigeschossige OB-Flügel und der obige Krankenzimmertrakt anschlossen, erweitert wurde. Wenige Jahre darauf waren jedoch auch die. Kapazitäten ausgelastet. Gerade noch rechtzeitig, am den kriegsbedingten Krankenanstieg einigermaßen auffangen zu können, gelang es der Stadt im Jahre 1915, die ersten Abteilungen (Innere und Infektionskrankheiten) des neuen Krankenhauskomplexes am Küchwald eröffnen zu können. Diese Bauten bildeten mit dem Krankenhaus an der Zschopauer Straße, den Kern der kommunalen Krankenhausstruktur von Chemnitz bis in die siebziger Jahre hinein. Zu DDR-Zeiten wurde in die vorhandene Gebäudesubstanz wenig investiert, Reparaturen und Übergangslösungen waren mehr die Regel als die Ausnahme. Zur Zeit werden die Gebäude von der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen  Sachsen genutzt. Es erfolgte nach der politischen Wende ein Neubau im hinteren Teil des Gebäudekomplexes

 

 

 

Chemnitz.Rottluff.dl

 

 


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Balken kirche

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  • 10Kirche_Wittgensdorf2
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  • 1Wittgensdorf_1860

Das Entstehungsdatum der Kirche ist nicht überliefert. Es wird davon ausgegangen das es seit dem 13. Jahrhundert ein Gotteshaus in Wittgensdorf gibt. 1728 wurde der heutige Turm mit ca. 37 m Höhe angebaut und die Kirche auf die heutige Größe erweitert. Eine weitere Vergrößerung erfolgte 1843 durch einem "Anbau von 9 Ellen", also ca. 4,50 m. Zwei Jahre später wurde für die durch den Anbau entstandenen Kapellen ein Regulativ geschaffen und "die Besitzer festgestellt". 1846 erhielt der Kirchturm einen Blitzableiter.In den folgenden Jahrzehnten wird von neuen Kirchenuhren (1729, 1885), von einem neuen Kirchturmkopf (1835), von diversen Reparaturen an den Uhren, am Kirchturmkopf und an der Durchsicht des Turmes und von der schrittweißen Beschieferung des Kirchendaches berichtet.Neu abgeputzt wurde die Kirche 1882 und 1904 (sandsteinfarben). 1946 wurde der Kirchturm voll eingerüstet und neu gedeckt.1983 wurde das Dach des Kirchturmes mit Kupferblech gedeckt, und eine große Anzahl von Wittgensdorfern bei der Einrüstung des Turmes mitgeholfen. Gleichzeitig erfolgte ein Neuanstrich der gesamten Kirche.Im vergangenen Jahr (2000) wurde der Altarplatz mit dem Einbau des 1991 renovierten Buntglasfensters "Christi Himmelfahrt" in die Nische hinter dem Altar und einer zum Fenster passenden Tür zur Sakristei umgestaltet, und in diesem Jahr steht die gründliche Renovierung kurz vor dem Abschluss.

Quelle: wittgensdorf.kirche-c.de

 

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  • Rathausplatz_1904
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Burgstaedter Strasse alt neukarte haupt burg

  • Burgstaedter_Strasse1928
  • Burgstaedter_Strasse2015
  • U_Haupt_Burg

 

 

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  • 1916
  • Abriss_bewa
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  • grundschule
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Die Chemnitzer Straße in Wittgensdorf erstreckt sich vom Chemnitzer Stadtteil Borna-Heinersdorf kommend, vorbei an der Kolonie- und  ehem. Fabrik Häberle, den unteren Bahnhof bis zur Kreuzung Untere Hauptstraße.

 

 

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Nach Chemnitzer Stadtteilen sortiert, entdecken Sie in einer Gegenüberstellung Fotos von gestern und heute.
Hier finden Sie Fotos von Gebäuden, Plätzen oder anderen interessanten Chemnitzer Dokumenten. Damit erkennen Sie wie es früher einmal dort aussah und können es mit Ihren heutigen Ansichten vergleichen.
Becker schraps alt neu

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KarteChemnitz.Adelsberg.dl Chemnitz.Altchemnitz.dl Chemnitz.Altendorf.dl Chemnitz.Bernsdorf.dl Chemnitz.Euba.dlChemnitz.Ebersdorf.dl Chemnitz.Einsiedel.dl Chemnitz.Furth.dl Chemnitz.Gablenz.dl Chemnitz.Gloesa-Draisdorf.dl Chemnitz.Harthau.dl Chemnitz.Helbersdorf.dl Chemnitz.Hilbersdorf.dl Chemnitz.Hutholz.dl Chemnitz.Kapellenberg.dl Chemnitz.Klein Altenhain.dl Chemnitz.Lutherviertel.dl Chemnitz.Markersdorf.dl Chemnitz.Mittelbach.dl Chemnitz.Rabenstein.dl Chemnitz.Reichenhain.dl Chemnitz.Rottluff.dl Chemnitz.Schlosschemnitz.dl Chemnitz.Schoenau.dl Chemnitz.Siegmar.dl Chemnitz.Sonnenberg.dl Chemnitz.Stelzendorf.dl Chemnitz.Wittgensdorf.dl Chemnitz.Yorckgebiet.dl Chemnitz.Zentrum.dl
Wittgensdorf Glösa-Draisdorf Borna-Heinersdorf Furth Ebersdorf Röhrsdorf Hilbersdorf Schloss Zentrum Sonnenberg Yorckgebiet Euba Adelsberg Kleinolbersdorf-Altenhain Einsiedel Klaffenbach Harthau Erfenschlag Reichenhain Gablenz Kassberg Altendorf Rottluff Rabenstein Grüna Mittelbach Reichenbrand Siegmar Schönau Kappel Kapellenberg Helbersdorf Morgenleite Stelzendorf Hutholz Markersdorf Altchemnitz Bernsdorf Lutherviertel

 Chemnitz.Gloesa-Draisdorf.dl

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  • Numerik
  • Numerik1

Das erste Gotteshaus war mit Sicherheit eine romanische Kirche. Bei Ausschachtungsarbeiten im Bereich des Turmes 1952 wurde ein romanisches Säulenkapitell gefunden. Im Bereich des Unterbaues des Turms befand sich die ursprüngliche romanische Kapelle/Kirche. Die an der Ostseite befindliche Apsis wurde durch einen größeren Chor ersetzt (Umbau vermutlich in den Jahren 1380 bis 1385). Der Bau des Kirchenschiffes ist wahrscheinlich mit der Errichtung der romanischen Kapelle erfolgt. Im 13. Jahrhundert ist das Schiff von ca. 13 m Länge um ca. 3 m verlängert worden. Im Turmunterbau war ein Sterngewölbe zu finden, das mit doppeltgekehlten Rippen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eingespannt worden ist. Im 14. Jahrhundert wurde der Kirchhof als Wehranlage ausgebaut. Eine Ummauerung, versehen mit drei Türmen, sorgte für zusätzliche Sicherheit. Als im 18. Jahrhundert die Wehranlage ihre Schutzfunktion verlor, wurden die Türme niedergelegt. Auf die Grundmauern des Südturms stieß man 1920 bei der Aushebung eines Grabes in der Nähe der Südpforte des Kirchhofs. Die im Schlussstein dieser Pforte eingemeißelte Jahreszahl 1754 verweist auf die Abbruchszeit dieses Turmes. 1928 fand man ebenfalls beim Ausheben eines Grabes die Grundmauern des Nordturmes. Die mit Dachziegeln gedeckte alte Friedhofsmauer wurde 1864/65 gemeinsam mit dem Torturm abgetragen. Weitere Infos unterwww.blankenauergrund.de

 

 

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  • 10Gloesa_kirche1
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Das erste Gotteshaus war mit Sicherheit eine romanische Kirche. Bei Ausschachtungsarbeiten im Bereich des Turmes 1952 wurde ein romanisches Säulenkapitell gefunden. Im Bereich des Unterbaues des Turms befand sich die ursprüngliche romanische Kapelle/Kirche. Die an der Ostseite befindliche Apsis wurde durch einen größeren Chor ersetzt (Umbau vermutlich in den Jahren 1380 bis 1385). Der Bau des Kirchenschiffes ist wahrscheinlich mit der Errichtung der romanischen Kapelle erfolgt. Im 13. Jahrhundert ist das Schiff von ca. 13 m Länge um ca. 3 m verlängert worden. Im Turmunterbau war ein Sterngewölbe zu finden, das mit doppeltgekehlten Rippen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eingespannt worden ist. Im 14. Jahrhundert wurde der Kirchhof als Wehranlage ausgebaut. Eine Ummauerung, versehen mit drei Türmen, sorgte für zusätzliche Sicherheit. Als im 18. Jahrhundert die Wehranlage ihre Schutzfunktion verlor, wurden die Türme niedergelegt. Auf die Grundmauern des Südturms stieß man 1920 bei der Aushebung eines Grabes in der Nähe der Südpforte des Kirchhofs. Die im Schlussstein dieser Pforte eingemeißelte Jahreszahl 1754 verweist auf die Abbruchszeit dieses Turmes. 1928 fand man ebenfalls beim Ausheben eines Grabes die Grundmauern des Nordturmes. Die mit Dachziegeln gedeckte alte Friedhofsmauer wurde 1864/65 gemeinsam mit dem Torturm abgetragen. Weitere Infos unterwww.blankenauergrund.de

 

 

Balken Blankenaumuehle alt neukarte blank

  • Blankenau
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  • GasthofBlankenau
  • Gasthof_Blankenau
  • Gasthof_Blankenau5
  • gasthofbalnkenau1880

Auf der südlichen Flur des ehemaligen Zwinscherischen Gutes in Glösa (Chemnitztalstr.-Dorfstr.-Ziegeleistr.-Kirchberg) wurde 1828 der Gasthof Blankenau errichtet. Nach einem Brand 1869 wurde das Gut nicht wieder aufgebaut. Der Grund und Boden wurde geteilt und verkauft. Einen Teil erwarb die Familie Lingke und baute eine Ziegelei auf der Kirchstraße (Ziegeleistraße), das restliche Land kaufte der Bau und Sparverein Glösa und errichtete 1929/1930 entlang der heutigen Ziegeleistraße Wohnhäuser.
Der Gasthof Blankenau ist bis heute, unter wechselden Pächtern, als Restaurant in Betrieb. Die "Reitschule" am Gasthof, wie auch der Biergarten auf der Rückseite des Gebäudes ist nicht mehr in Betrieb. Der Bierkeller rechts neben dem Haus ist aber auch heute noch sichtbar.

 

 

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  • Gloesa_Schule
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Das Schulgebäude und die angrenzende Turnhalle, welches 1927 seiner Bestimmung übergeben wurde, ist auf einem Natursteinsockel errichtet worden und erhielten von seinem Erbauer eine Natursteinfassade. Durch die am Eingangsbereich befindliche Steinplastik, welche ein Reh darstellt, ist der Spitzname "Rehschule" entstanden. Der Architekt Prof. Paul Kranz (1876 - 1930) schuf des weiteren 1922 das Fa­brik­ge­bäude der Strumpffabrik Moritz Samuel Esche Am Walkgraben. Weitere Werke sind: 1921 Verwaltungsgebäude für den Erzgebirg. Steinkohlenaktien-Verein in Zwickau
1925 Fabrikneubauten R. Voigt, Chemnitz
1926 Zentralschule mit Turnhalle und Saalbau in Thalheim / Erzgebirge
1926 Handels-, Gewerbe- u. Wirkschule, Thalheim / Erzgebirge
1926 Volksschule Borna bei Chemnitz
1926 Lutherkirche in Neuwiese / Neuwittendorf im Erzgebirge u.a.mehr
Im Jahre 2000 wurde die Grundschule am Schulberg 3 umfassend saniert und konnte 2001 mit frischer Gestaltung den Kindern ein neues und schönes Umfeld bieten. Es gehört heute zu den wichtigen Baudenkmalen im Verzeichnis für Kulturdenkmale des Freistaates Sachsen und konnte durch die Investition der Stadt Chemnitz i.H.v. 2,5 Millionen DM neu erstrahlen.

 

 

 

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  • 1gasthof_draisdorf1910
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  • 3Draisdorf_Gasthaus
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  • 5DraisdorfGasthof
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Der Gasthof Draisdorf wurde 1880 im Ausbau der Chemnitztalstraße errichtet als Draisdorf ca. 180 Einwohner hatte. Viele Jahre lang wurden hier die Faschingsveranstaltungen des GCV Glösaer-Carnevalvereins angehalten. Heute befindet sich das Grieschische Restaurant Athos darin.

 

 

 

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  • 1Strump_Brueckner
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Das Restaurant Sechs Ruthen erinnert die Chemnitzer an die Zeit als Strumpfwirker den Blankenauer Grund besiedelten und ihre Entspannung bzw. Versammlungsräume benötigten. In diesem Gebäude, welches 1997 dem Abriss zum Opfer fiel, wurde gewohnt, produziert, getrunken, gefeiert, eingekauft und beraten. Auch die Feuerwehrmänner trafen sich im "Strump", denn das Spritzenhaus stand in unmittelbarer nähe. Die Chemnitzer Stadtbevölkerung wanderte gern über den Eierberg (am Glösaer Kirchberg) in das Gartenlokal um sich zu amüsieren. Im Haus befanden sich zeitweise ein Billard und ein Affe! als Anziehungspunkt. Ausserdem gehörte ein kleiner Laden für die Dinge des täglichen Bedarf dazu. Der Strump ist vielen noch als kleines aber uriges Lokal in Erinnerung.

Quelle: 3.Mitteilungen der AG Blankenauer Grund

 
 

 Chemnitz.Furth.dl

Balken Numerik

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  • 1Camman
  • 2FurthHochhaus
  • 3Camman2
  • 3cammann_gr
  • 4Camman3
  • 5Camman

Das Hochhaus Furth wurde durch den Architekten Willy Schönefeld entworfen und nach 3 jähriger Bauzeit 1926 übergeben. Viele Jahre beherbergte das Gebäude den Firmensitz der Möbelstoffweberei Camman & Co.
Auch der Neubau der Astrawerke an der Chemnitzer Straße, das Kunstgewerbehaus Dresdner Straße und die Katholische Pfarrkirche St. Antonius, Erfenschlager Str. 27, die Katholische Propsteikirche St. Johannes Nepomuk u.v.m. gingen auf das Konto von Willy Schönefeld. Er wurde am 14. November 1885 in Köln als " Wilhelm Ferdinand Schönefeld " geboren.
Als Schönefeld in Furth ans Werk ging, stand der Firmengründer von Camman & Co. Paul Camman im 61. Lebensjahr und für seine Stoffe der Luxusklasse noch jahrzehntelang vital seinen Mann: Damaste, Mobelplüsche, Wagenripse, Doppelmoketts, Seiden- und Brokatvelours - Phantasiestoffe, dank seiner gebildeten Talente als glückliche Symbiose von Kaufmann, Künstler und Techniker. Paul Cammann bewohnte die fünfte Etage!
Das Hochhaus Furth ist 40 Meter hoch und war bei seiner Fertigstellung das größte Gebäude der Stadt. Selbst Berlin hatte bis 1929 kein größeres Gebäude! Die sakrale Turmwirkung des Gebäudes, die Fasadengestaltung mit den vielfältigen Brechungen der Außenansicht, sowie einen aufwendigen vertikalen Rillenput, die auf den 5 Hauptgeschossen ein Maß von 23x14 Metern zurückgesetrzten zwei Geschosse, der mit wertvollen Täfelungen Materialien ausgestattetet Innenbereich und vieles andere bauliche Kleinod mehr beschäfftigen seit über 70 Jahren die Bauleute, Architekten aber auch Nichtfachleute. Die Einstellung des Webereibetriebes erfolgte 1996. W. Schönefeld verstarb am 28. Oktober 1963 in Chemnitz.
Gleich daneben in Stadtwertiger Richtung befand sich der ehemalige Tiergarten Scheibe. An der Blankenauer Straße lag nördlich der beiden Eisenbahnbrücken ein ehemaliges Landgut („Die Scheibe"). Es war seinerzeit das größte Landgut (53,9 ha) innerhalb der alten Stadtgrenzen. Es gehörte von 1841 bis 1843 der Interessengruppe „Comitee der erzgebirgischen Eisenbahn", das die erste Eisenbahn in Chemnitz baute. Bis zum Zweiten Weltkrieg diente es als Ausflugsziel mit Gasthof und Tiergarten. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Tankstelle.
Quellen: Wikipedia und 1. Beiheft des Chemnitzer Roland der AG Blankenauer Grund

 

 

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Der Gasthof Schweizerhof an der Chemnitztalstraße 54 kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Er wurde aller Wahrscheinlichkeit vor 1900 erbaut, hatte einen wunderschönen Ballsaal und einen Bier- oder Weingarten, wo sich im Sommer die Gäste sehr wohl fühlten.Im laufe der Jahre veränderte sich der Name in "Kultur- oder Stadtkabinet" und zuletzt in "Alternatives Jugendzentrum e.V. AJZ".
Es bleibt die Hoffnung, dass in Zukunft nicht nur die Fassade des altehrwürdigen Gebäudes, sondern auch die Vielfalt der Besucher und das Kulturangebot bunt bleibet.

 

 

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Auf dem Sportplatz von Furth befand sich vor vielen Jahren ein Steinbruch. Heute ist hier ein bekannter Fussballclub zu Hause. Der VfB Fortuna Chemnitz ist ein Fußballverein aus Chemnitz. Er entstand 2005 aus einer Fusion der beiden Chemnitzer Fußballvereine VfB Chemnitz und SV Fortuna Furth Glösa. Die Farben des Vereins sind blau und gelb. Heimstätte ist das Stadion an der Chemnitztalstraße.

 

 

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Das Gelände der heutigen Schönherr WEBA GmbH, das sich zwischen dem Fluss Chemnitz, der Schönherrstraße und der Eisenbahnlinie erstreckt, zählt zu den bedeutendsten Industriedenkmälern des 19. Jahrhunderts. Der ca. 130.000 Quadratmeter große Industriekomplex stellt eine Ansammlung von Fabrikgebäuden aus nahezu 150 Jahren dar.

Das traditionsreiche Mühlengelände an der Chemnitz im Stadtteil Furth, beherbergte ab 1798 eine der ersten Maschinenspinnereien der Region von Wöhler & Lange. Die Spinnerei nahm am 21. September 1800 ihren Betrieb auf und bereits 1805 liefen dort 2.100 Spindeln.

Ein zeitgenössischer Bericht vermittelt einen Einblick in den Produktionsprozeß bei Wöhler und Lange. Es heißt darin u.a.:

"Man staunt über die Beschaffenheit dieser Englischen Spinnmühle, und man staunt, wenn man in alle diese Säle, Zimmer und Behältnisse tritt und sieht, welche Kraft, besonders welche künstliche und vielfache Verteilung durch Maschinen der menschliche Erfindungsgeist dem Wasser abzulocken gewußt hat. Bloß das Hauptrad nebst damit verbundenem Kamm- und Stirnrad darf es in Bewegung setzen, und den Augenblick geräth, vom Erdgeschosse an, bis unters Dach hinaus alles in Leben und Thätigkeit. Hier krempeln, dort spinnen oder spulen oder weifen; hier drechseln, dort bohren und schneiden Maschinen in Messing und Eisen; und zu dem Einen wie zum Andern bedarf es nur weniger Hände. So braucht man z.B. bei den Krempeln-, Spinn- und Haspel-Maschinen meist nur Kinder, welche denselben nachhelfen, die Baumwolle in blecherne Büchsen leiten, den Faden an der Spindel knüpfen, wenn er reißt." ...

1822 wurde das Fabrikgelände von Carl Gottlieb Haubold erworben. 1852 folgt ihm der Webstuhlfabrikant Louis Ferdinand Schönherr. Er (* 22. Februar 1817 in Plauen; † 8. Januar 1911 in Thoßfell) war ein deutscher Konstrukteur und gilt als Erfinder des

mechanischen Webstuhls.- 1852 Gründung der „Sächsischen Webstuhlfabrik" durch Louis Schönherr. Bereits wenige Jahre später, zur Gründerzeit, erlangt die Fabrik Weltruf in ihrer Branche. Spezialisiert war Schönherr auf Tuchwebstühle und Webstühle zur Herstellung von Bezugsstoffen.

- 1855 Anbau durch eine eigene Gießerei

- 1911 Louis Schönherr stirbt und der Betrieb wird von seinem Sohn Paul Schönherr übernommen.

- 1932 Produktion der ersten Doppelteppichwebmaschine und damit Sicherung der industriellen Bedeutung der Fabrik. Die „Sächsische Webstuhlfabrik" entwickelt sich zum zweitgrößten Unternehmen in Chemnitz.

- 1945 Demontage des gesamten Betriebes bedingt durch den Zweiten Weltkrieg.

- 1946 Wiederaufbau der Fabrik und Produktion mit 70 Beschäftigten.

- 1963 Entwicklung einer neuen Doppelteppichwebmaschine, welche auf der Leipziger Herbstmesse eine Goldmedaille erhält und 1964 in Serie geht.

- 1979 Beschäftigung von 1.700 Mitarbeitern. Eine neue Doppelteppichwebmaschine wird entwickelt und auf dem Markt eingeführt.

-Ab 1990 nach der Wende - werden die Produktion und die Mitarbeiterzahlen drastisch reduziert.

- 1994 Übernahme des gesamten Unternehmens durch die Ventana-Gruppe aus Wien

Quelle: www.schoenherrfabrik.de und Aus der Geschichte von Chemnitz und Umgebung von Haral Weber

 

 

Balken schoenherrpark

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  • Schoenherrpark1932
  • Schoenherrpark1975
  • SchoenherrparkKahn
  • Schoenherrpark_steinbaum_tu-chemnitz.de
  • Weba1
  • Weba_1980

Am Fuße des östlichen Küchwaldhanges entstand im 19. Jahrhundert nahe der Schönherr-Fabrik, am damaligen Fischweg (heute Schönherrstraße), der Schönherr-Park. Er wurde vom Webstuhlfabrikanten Louis Schönherr gestiftet.

Vermutlich ab 1875 – oder etwas früher – wurde im Zuge der Erweiterung der schönherr.fabrik das Gelände gegenüber als Park mit einem Teich gestaltet. Eine Chemnitzerin, Gerda Morgenstern, erinnert sich an Erzählungen ihrer Mutter, wonach im Park später Sommer Feste stattgefunden hätten. Auch soll es in Räumen hinter der Teichmauer ein Schneewittchen-Zimmer gegeben haben. Die Anfahrt durch Öfinungen in der Teichmauer sei mit lampiongeschmückten Kähnen erfolgt. Im „Eisenbahnkrieg" zwischen den

Unternehmern Hartmann und Schönherr (ab 1870) spielte auch der Schönherrpark eine Rolle. Der Lokomotivenhersteller Richard Hartmann wollte mit einem direkten Gleisanschluss die aufwendigen Loktransporte quer durch die Stadt vermeiden. Die Anschlussstrasse sollte direkt durch Schönherr-Gelände führen. Schönherr sperrte sich jedoch gegen eine Zerstörung des von ihm angelegten Parks und wollte nur einer Tunnellösung zu stimmen. Diese kam jedoch niemals zustande.

Bis in die 1930er Jahre gehörten zum Park ofienbar auch das bis zur Waldleite und Salzstraße ansteigende Gelände. Dort entstand ab 1936 die Gagfah Siedlung (Gagfah – Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Angestellten- Heimstätten).

Quelle: www.schönherrfabrik.de Nordkurier

 

 

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  • Blankenburgstrasse 1987 ist 86 1333 nach Rochlitz
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