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Zentrum Ost


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Bereits 1836 wurde in Chemnitz die Erzgebirgische Eisenbahngesellschaft gegründet. Ihr Ziel war der Bau einer Bahnstrecke von Riesa nach Zwickau, die 1852 bis Chemnitz fertig gestellt und durch König Friedrich August II. eröffnet wurde. Durch die Bahnstrecke erhielt Chemnitz eine Anbindung an die beiden anderen sächsischen Großstädte Leipzig und Dresden.
Am 15. November 1858 wurde mit der Erweiterung der Bahnstrecke nach Zwickau der Nikolaibahnhof (heute Bahnhof Chemnitz-Mitte) als zweiter Chemnitzer Bahnhof eröffnet und der erste Bahnhof erhielt den Namen „Centralbahnhof“.
In den Jahren 1858 bis 1866 wurden zunächst die Anlagen für den Güterverkehr ausgebaut. Nachdem weitere Strecken in den Jahren 1866 nach Annaberg, 1869 nach Dresden und Hainichen sowie 1872 nach Leipzig und Limbach eröffnet wurden, musste der Bahnhof erneut erweitert werden. 1869 wurde mit den Baumaßnahmen zur Kapazitätssteigerung im Personenverkehr begonnen. Die Haupthalle des Hauptbahnhofs wurde 1872 durch Baurat Engelhardt fertig gestellt. Anschließend erfolgten die Eröffnungen der Eisenbahnstrecken nach Aue 1875, nach Marienberg/Reitzenhain 1875, Stollberg 1895 und 1902 nach Wechselburg und Rochlitz.
1910 erfolgte der Bau einer Bahnsteighalle, wobei das Empfangsgebäude von 1872 äußerlich unverändert blieb. Der Chemnitzer Hauptbahnhof hatte 1930 täglich circa 80.000 Reisende, Leipzig nur wenig mehr.
Bei der Bombardierung der Stadt am 5. März 1945 wurde die Bahnhofshalle schwer beschädigt und später völlig abgerissen. Außerdem brannten die Wartesäle und die Diensträume aus. Ein abgeschossenes Flugzeug war auf das Gebäude gestürzt. Ab 1974 begann für eine neue, bis heute existierende Bahnsteighalle der Neuaufbau. Die Gleisanlagen der Bahnsteige 1 bis 9 finden durch einen Querbahnsteig ähnlich einem Kopfbahnhof ihr Ende, die Hauptstrecke Dresden – Chemnitz – Zwickau erhielt notwendigerweise an der westlichen Seite des Bahnhofs Durchgangsgleise, so wie sie vor dem Zweiten Weltkrieg angeordnet waren. Mit dem Winterfahrplan von 1974/1975 erreichten bzw. verließen nahezu 300 Personenzüge täglich den Hauptbahnhof von Karl-Marx-Stadt.
Zwischen 1976 und 1993 war der Karl-Marx-Städter bzw. Chemnitzer Hauptbahnhof Teil des sogenannten Stadt- und Vorortbahnverkehr, ein S-Bahn ähnliches System für den städtischen Ballungsraum, auf der Strecke zwischen Flöha und Hohenstein-Ernstthal.
Seit 2006 wird Chemnitz von Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn nicht mehr angefahren, es halten ausschließlich Regionalzüge. Der Hauptbahnhof Chemnitz wurde dadurch zum Regionalbahnhof, der Ballungsraum Chemnitz-Zwickau (1,2 Mio. Einwohner) ist damit die bedeutungsvollste Region Deutschlands ohne Eisenbahnfernverkehr.
Die Vogtlandbahn betrieb von 2005 bis 2009 mit dem Vogtland-Express eine Fernverbindung zwischen Plauen oberer Bahnhof und Berlin.
Mit der Bildung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen mit Chemnitz als zentralem Knotenpunkt wird der Chemnitzer Hauptbahnhof auch die Knotenfunktion stärker übernehmen. Bereits mit den Bauarbeiten im Bahnhofsvorfeld zwischen 2003 und 2005 wurde die Schnittstelle zwischen Straßenbahn und City-Bahn sowie die Haltestelle der in das Verbundgebiet verkehrenden Busse neu gestaltet. Der nächste Schritt wird die gleisseitige Anbindung der Straßenbahntrasse im Hauptbahnhof (Gleise 1-4 vorgesehen) sein. Dann werden die letzten Spuren des schweren Rangierunfalls vom 14. Juni 1983, bei dem die Denkmalslok 75 515 (ex sächs XIV HT) schwer beschädigt wurde, vom Querbahnsteig verschwunden sein.
Quelle. Wikipedia.de
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Der aus Schönhaide stammende Gottlieb Hecker wurde 1759 Chemnitzer Bürger und Stoff-Händler. 1794 nahm er seine beiden Söhne Georg Karl und Gottlieb Wilhelm ins Geschäft. Dort wurden anfangs erfolgreich Mützen, Strümpfe und Handschuhe für Russland, Italien und ganz Deutschland hergestellt.
1803 starb er und 1822 trat Gottlieb Wilhelm aus und sein (Bruders Sohn) Adolph ein. Engl. Baumwollfabrikate wurden kopiert so das bis 1852 die Geschäfte recht gut liefen. 1854 errichteten die damaligen Chefs Julius Gustav Hahmann und Karl Hecker an der Waisenstraße Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhof ein Fabrikgebäude. Zum Einsatz kam dort eine 6 PS Dampfmaschine, die u.a. einen Aufzug zum Transport der Stoffe und die folgenden Maschinen bediente: engl. und franz. Rundstühle, Spulmaschinen und Nähmaschinen. In der Firma arbeiteten zum Großteil Mädchen. Weitere Erzeugnisse kamen dazu; es wurden Jacken, Unterjacken, Hosen, Socken, Trikots und Handschuhe aus Baumwolle gefertigt.
Dennoch machte die Handschuhfabrikation in den Familien im erzgebirgischen Raum den meisten Umsatz, wobei die Firma das Garn aber selbst an die Strumpfwirker und Textilstühle auslieferte. Weitere Absatzmärkte fanden sich in Nord- und Südamerika.
Am 11.11.1862 wurde Julius Gustav Hahmann Präsident der neugegründeten IHK Chemnitz.
Die Firma zog später an die obere Georgstr. 2/4. Nach dem 2. Weltkrieg nutzte das Flugtechnische Praktikum und die Verwaltungsräume der Technischen Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr diese Gebäude. |


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Nach den Plänen von Prof. Alwin Gottschaldt, selbst erster Lehrer für Bauwissenschaften an der Baugewerkenschule, die ab 1878 mit zu den Technischen Staatslehranstalten gehörte, wurde zwischen 1874 und 1877 das prächtige Schulgebäude an der damaligen Schillerstraße erbaut. Prof. Alwin Gottschaldt war Vorsitzender des Vereins für Chemnitzer Geschichte und zugleich auch stellvertretender Vorsitzender des Chemnitzer Verschönerungsvereins. In dieser Eigenschaft setzte er sich in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts auch erfolgreich für die Errichtung des Saxoniabrunnens ein. Unter großer Anteilnahme der Schüler und der Öffentlichkeit erfolgte am 16. Oktober 1877 die feierliche Übergabe des monumentalen Neubaus. Zu dieser Zeit besuchten 615 Schüler diese technische Bildungsstätte.
Prof. Dr. phil. Gustav Martin Wunder (1830-1885), Lehrer für Chemische Technik und Direktor der Bildungsstätte (1877-1885), betonte in seiner Festrede, dass diese Schule stets eine enge Verbindung zum Leben haben möge. Als Technische Staatslehranstalten, Hochschule für Maschinenbau 1953, Technische Hochschule 1963 und Technische Universität 1986 waren Lehrer und Studenten in dem heutigen Theodor-Eduard-Böttcher-Bau diesem Anspruch verpflichtet. |


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Dieser gotische Bau mit seinen Balkonen, Türmchen, Kreuzblumen, Grappen und seiner reichen Bildhauerei war der einstige Wohnsitz eines der bekanntesten Großindustriellen der Stadt Chemnitz, Kommerzienrat Herr von Zimmermann.
Die Villa war nach den Plänen des Architekten Götz aus Hannover in den Jahren 1866-67 erbaut worden. Als sich kurze Zeit nach der Fertigstellung Herr von Zimmermann nach Berlin zurückzog, ging das ganze Grundstück in die Hände seiner Direktoren von der Werkzeug-Maschinenfabrik. Im Jahre 1884 erwarb es dann Herr Julius Wolff, der es zum Hotel einrichtete und Ihr den Namen Carola Hotel gab.
Die Besonderheit dieses Gebäudes lag in seiner breiten Marmortreppe mit einem handgeschmiedeten Geländer zu den oberen Stockwerken und Handbemalten Bildern an Wänden und Decken mit Motiven von Kunst, Poesie und Industrie sowie die Abbilder berühmter Männer des Altertums. Überspannt wurde das Treppenhaus von einem halbkugligen Oberlicht, das ein Meisterstück der Glasmalerei ist. So weisen auch die Zimmer Stuckverzierungen, Decken- und Wandvertäfelungen auf, sowie kunstvolle Holzbeschläge an den Türen.
Über eine Freitragende Nebentreppe aus Sandstein gelangte man früher in die Parkanlagen, welche sich an der Albertstraße hinzogen. Später entstand dort das Hauptgebäude des Carlo-Hotels und ist mit der Villa (Dependance) durch einen Zwischenbau verbunden. Dieses Gebäude wurde 1890 von Theodor Andrä errichtet und diente als Haupt- und Hoteleingang beider Häuser. Es enthielt im Kellergeschoss die Wirtschaftsräume im Erdgeschoss Bier- und Weinrestaurant, Frühstückszimmer, Schreibzimmer und einen Gesellschaftssaal für ca. 80 Personen. Alle oberen Geschosse bargen ca. 70 Zimmer.
Herr Andrä verstarb 1903 und seine Witwe Kähte führte das Hotel erfolgreich weiter, so das sich Gäste wie der König Friedrich August von Sachsen sowie König Georg u.a. dort recht wohl fühlten.
Eine Investorengruppe aus Chemnitz übernahm Anfang 2007 neben dem Hotel auch die benachbarte Villa Zimmermann. Die Villa wurde restauriert aber das Haupthaus des Hotels 2007 abgerissen.
In der Villa ist z.Zt. ein Club mit Restaurant untergebracht welches demnächst eröffnet werden soll.
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Die Königstraße war eine der beliebtesten und verkehrsreichsten Straßen des "alten" Chemnitz. Sie verläuft vom Johannisplatz, heute Posthof zum ehemaligen Neustädter Markt, heute Theaterplatz.
Sie wurde im 19. Jahrhundert Große Lindenstraße bzw. Unter den Linden getauft, aufgrund der zahlreichen Linden am Straßenrand. Entsprechend erhielt das Gasthaus zur Linde ihren Namen.
Entlang der Königstraße siedelten ab Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche renomierte Gasthäuser, Geschäfte und Kaufhäuser. Die neuen Unternehmen ließen prächtige Geschäftshäuser in sehr aufwendiger Architektur errichten. Bekannte ansässige Unternehmen waren zum Beispiel das "Welthaus" von Siegmund Simon, "Wedell's Kaufhaus" im Arnoldschen Haus, die "Kaffeegroßhandlung" von Herrmann Arnold, die Niederlassung der Siemens-Schuckert-Werke AG Berlin, die Stahlwerke GmbH Scholles- Blechmann und die "Galanterie- und Spielwarenhandlung" von Wilhelm Matthes. Aber auch die Firma "Königsfeld & Co." mit ihrem Konfektions- und Manufakturwarengeschäft sowie das Bankunternehmen "Bayer & Heinze" waren in dieser Straße ansässig.
Von den vielen schönen Gebäuden entlang der Königstraße wurden die meisten im Bombenhagel des Jahres 1945 dem Erdboden gleichgemacht. Ein Wiederaufbau der großbürgerlichen Geschäftshäuser noch den Zerstörungen des 2. Weltkrieges war einerseits durch das Fehlen finanzieller Mittel und andererseits durch ideologische Grenzen der neuen Stadtverwaltung nicht möglich. An ihrer Stelle entstanden die in der DDR gewohnten Einheitsplattenbauten, so wie sie heute noch zu sehen sind. Unter ihnen die neue Post, die SED-Bezirksverwaltung, die Stadtinformation am Roten Turm aber auch einige Geschäfte, wie das bekannte "Adebar" und ein "Exquisit". Die neue Zeit drückte sich auch im Namen der Straße aus. Sie wurde in Erinnerung der Opfer des vorangegangenen Krieges in "Straße der Nationen" umbenannt.
In den Jahren nach der Wende entstand hier die Einkaufspassage Galerie Roter Turm, welche sich an den bestehenden Bauten, wie den Roten Turm als letzten erhaltenen Teil der Stadtmauer und die Stadthalle mit Stadthallenpark und dem anschließenden Mercure Hotel Kongress anschließt. Rechterhand befindet sich das Gebäude der alten Post, welches 2006 saniert und umgebaut wurde, um das Amtsgericht, die Filiale der Deutsche Post und Einzelhandelsgeschäfte unterzubringen, danach schließt sich das Rawema-Haus an.
Nach dem Busbahnhof wird die Straße von zahlreichen Häusern aus der Gründerzeit gesäumt, allerdings hat von hier an die Straße der Nationen keine gesamtstädtische Bedeutung mehr. Sie hat hier lediglich eine Verbindungsfunktion zur August-Bebel-Straße und zur Müllerstraße, die beide Bundesstraßen sind.
Die neue Stadtmitte sollte an der Kreuzung der beiden Hauptachsen Straße der Nationen und Karl-Marx-Allee entstehen. Im Gegensatz zur Karl-Marx-Allee als politische Demonstrationsstraße sollte die Straße der Nationen eine neue Geschäftsstraße mit gesamtstädtischer Bedeutung werden. Heute zeigt sich diese ideologisch geprägte Städtebauarchitektur als uneffektiv speziell hinsichtlich einer gastronomischen, kulturellen und urbanen Handels- und Versorgungslandschaft. Von der ehemals quirligen und liebten Königstraße ist heute leider nichts mehr zu spüren.
Quelle: Auszüge aus wikipedia.de und www.altes-chemnitz.de
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Der Name des Platzes geht in die früheste Stadtgeschichte zurück, als sich an dieser Stelle das Johannistor als eines der vier Stadttore befand. dieses wiederum wurde nach der Johanniskirche benannt. Die Bezeichnung Innere und äußere Johannisstraße lässt sich ebenso auf die Zeit zurückführen, als Chemnitz noch von einer Stadtmauer umgeben war.
Bis 1945 war der Johannisplatz der Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Hier kreuzten sich die meisten Straßenbahnlinien und er zählte zu den verkehrsreichsten Plätzen Deutschlands. Bekannte Adressen waren Kaufhaus Schellenberger und des Hotel Stadt Gotha, Haus des Deutschen Bankvereins, das einzig heute noch erhaltene Gebäude und an der Ecke Äußere Johannisstraße der Lampen Walther.
Sämtliche Gebäude fielen den Bombenangriffen 1945 zum Opfer. Das einzig erhalten gebliebene ist das Gebäude des Deutschen Bankvereins, mit seinem markanten Eingangsportal. Hier war bis 1989 eine Zweigstelle der "Staatsbank der DDR" untergebracht, wo man unter anderem die begehrten "Forumchecks" tauschen konnte.
Der Johannisplatz wurde nach 1945 komplett beräumt und hieß bis 1956 "Stalinplatz". Im Zuge de sozialistischen Neugestaltung de Innenstadt wurde er komplett überbaut. Heute befindet sich der Posthof annähernd an dieser Stelle.
Quelle:www.altes-chemnitz.de |


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Schon lange vor der Jahrhundertwende - 1880 - wurde in Chemnitz die erste Pferdebahnlinie mit einer Spurweite von 915 mm in Betrieb genommen. Bereits 1893 verkehrten die ersten elektrischen Straßenbahnen. 1917 "wuchs" die Spurweite auf 925 mm. Eigentlich waren 1000 mm das Ziel... Spätestens ab Mitte der 30er Jahre entstand auch ein innerstädtisches Busliniennetz. Bereits 1956 beschloss die Karl-Marx-Städter Stadtverordnetenversammlung die Modernisierung der Straßenbahn, welche mit einer Umspurung einher gehen sollte.
1960 verkehrte die erste regelspurige Straßenbahn. 1967 begann man mit der Errichtung der Zentralhaltestelle an der Kreuzung Poststraße/Ernst-Thälmann-Straße. Fortan entwickelte sich die ZH zu einem gigantischen Nahverkehrsknoten, verknüpfte sie doch vier verschiedene "Systeme" mit einander: die regelspurige Straßenbahn, die schmalspurige Straßenbahn, den innerstädtischen Busverkehr, den regionalen Busverkehr.
Die Einstellung der letzten schmalspurigen Straßenbahnlinie im Jahre 1988 tat der Bedeutung der Zentralhaltestelle keinen Abbruch. Im Jahre 1990 wurde die ZH von allen 6 Straßenbahnlinien bedient, 12 der 26 innerstädtischen Buslinien hielten hier, viele regionale Buslinien stoppten an der Zentralhaltestelle.
Mitte der 90er Jahre begann man die Chemnitzer ZH wiederum umzubauen. Die ursprünglich sehr großzügige Anlage wurde deutlich "komprimiert". Die Haltestellen, die auf der Otto-Grotewohl- jetzigen Bahnhofstraße, ursprünglich südwestlich der Kreuzung lagen, "wanderten" auf die andere Seite. Die mehrgleisigen Straßenbahnhaltestellen wurden auf jeweils zwei parallele Gleise reduziert. Die Bebauung der Ernst-Thälmann- jetzigen Rathausstraße änderte sich grundlegend.
Quelle: verkehrskombinat.de
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Die Petrikirche ist ein evangelischer Kirchenbau in Chemnitz, der von 1885 bis 1888 nach einem Entwurf des Leipziger Architekten Hans Enger als neugotische Hallenkirche errichtet wurde. Die Kirche grenzt an den Theaterplatz und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Opernhauses und der Kunstsammlungen Chemnitz.
Die 1200 Sitzplätze zählende Kirche besteht aus Sand- und Backstein, ist 59 m lang und 36 m breit. Ihre Dachkonstruktion wurde in der Königin-Marien-Hütte gefertigt, die Turmglocken stammen aus der im Krieg zerstörten Lukaskirche.
Zeitgleich mit der St. Pauligemeinde wurde 1875 die Parochie St. Petri von der Muttergemeinde St. Johannis abgetrennt. Ein eigenes Gotteshaus erhielt die nun eigenständige Gemeinde jedoch erst ein Jahrzehnt später.
Der Rat der Stadt Chemnitz schenkte am 16. April 1883 der Gemeinde ein 1200 m² großes Bauareal auf dem Schillerplatz. Zwei Jahre später, am 23. Juli 1885, erfolgte die Grundsteinlegung, nachdem aus 58 eingegangenen Entwürfen die Variante des Leipziger Architekten Hans Enger als Sieger hervorging. Am 18. August 1887 wurde das goldene Turmkreuz in 82 m Höhe aufgesetzt und am 1. Dezember desselben Jahres fand die Glockenweihe statt.
Die Orgel mit ihren drei Manualen, 57 Registern und 3902 Pfeifen wurde im Jahr 1888 von der Orgelbaufirma Friedrich Ladegast aus Weißenfels gebaut und zusammen mit der Kirche am 18. Oktober 1888 geweiht. Das Instrument wurde im vergangenen Jahrhundert zweimal durch die Dresdner Firma Gebrüder Jehmlich umgebaut.
Ab Oktober 2007 begann die Restaurierung der Orgel, welche wegen der baulichen Beschaffenheit seit 20 Jahren schwieg. Die Restaurierung wurde mit der Spendenaktion „Eine Königin für Chemnitz“ unterstützt. Am 19. Oktober 2008 zum 120-jährigen Kirchweihjubiläum erklang die Orgel im Rahmen eines Festgottesdienstes erstmals wieder. |
Quelle: Wikipedia St. Petrikirche Chemnitz





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