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Zentrum West


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Der Jugendstilbrunnen in der Gablenzsiedlung, stand ursprünglich auf dem Chemnitzer Getreidemarkt, unmittelbar vor der gerade im Bau befindlichen City-Jugendherberge.
Anlässlich der Weihe des neuen Rathauses 1911 vom Chemnitzer Verschönerungsverein (so etwas gab es wirklich!) der Stadt gestiftet und 1913 vor der damaligen Paulikirche aufgestellt. Mit dem Bau des neuen
Umformwerkes der städtischen Elektrizitätsgesellschaft 1929/30 wurde der Jugendstilbrunnen abgebaut, da er nach zeitgenössischer Ansicht nicht mehr zu dem Gebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit passte. Er wurde daraufhin der Allgemeinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgegend (ABG), einem Vorläufer der heutigen CAWG eG, geschenkt.
Der Brunnen ist ein frühes, eigenständiges Werk des bekannten Bildhauers Bruno Ziegler
und entstand nach Entwürfen des Architekten Erich Basarke. Der plastische Brunnenaufsatz
wird von Kinderfiguren im Wechsel mit herrlichen Wasserspeiern in Form von Fischköpfen
gefasst und von feingliedrigem Schmuckwerk bekrönt. Ein absolutes Highlight also, nicht nur
für Architekturbegeisterte.
Quelle: www.cawg.de
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Die Kirche wurde zwischen 1750 und 1756 auf dem ehemaligen Gelände des Franziskanerklosters, bei der Pforte, nach Plänen des Freiberger Ratszimmermeisters Ohndorff errichtet. Ihre Weihe war der Reformationstag 1756, unter dem Namen "Neue Johanniskirche".
1875 erhielt das Gotteshaus den Namen "St. Pauli" und erst 1887 einen reichlich 61 Meter hohen Glockenturm. Die aus der alten Johanniskirche übernommene Silbermannorgel wurde 1879 verkauft und dafür eine Jehmlichorgel eingebaut. An die Nordseite der Kirche wurde in den Jahren 1904/1905 noch eine Brauthalle angebaut, für die Stadtbaurat Möbius den Entwurf lieferte. Am 5. März 1945 brannte auch die Paulikirche restlos aus. Bereits 1947 ließ die Gemeinde die Ruine sichern und es gab Erneuerungsarbeiten am Kirchturm. Der Wideraufbau war lange Zeit geplant, doch letztlich stand die Kirche der Stadtplanung im Wege und wurde 1961 restlos gesprengt und spurlos beseitigt.
Quelle: Verlag Heimatland Sachsen, Kalender 2008
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Auf den Bildern ist die 1. Bürgerschule und später der Bau der Städtischen Bibliothek zu sehen, Sie befand sich an der Theaterstraße Ecke Webergasse. Heute wäre es ungefähr gegenüber der Kaßbergauffahrt anzutreffen. Das Casinogebäude welches hierher umzog und 1888 eingeweiht wurde, befand sich vorher an der Lohstrasse. Dort fiel es aber 1884 einem Brand zum Opfer.
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Das sich in Straßenmitte einmal das Städtische Theater befunden hat, kann man heute nur noch erahnen. Leider ist dieses kulturhistorische Gebäude, welches 1838 eröffnet wurde, dem 2. Weltkrieg zum Opfer gefallen und wurde nicht wieder aufgebaut. Der Straßenname Theaterstraße weißt heute noch darauf hin. Zu DDR-Zeiten hieß sie Wilhelm-Pieck-Straße , wurde nach der Wende aber wieder in Theaterstraße umbenannt Die Siegessäule vor dem ehemaligen Theater, wie auch viele andere Gebäude in und um die Theaterstraße, überlebten leider den 2.Weltkrieges nicht.
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Die Spedition Gottfried Odrich auf der Theaterstraße 30 befand sich direkt gegenüber der Siegessäule. Die Spedition Odrich war die Vertretung der Hamburg-Südamerikanischen-Dampfschiffahrts-Gesellschaft in Chemnitz.
Wo die Spedition stand sind heute ca. die Würfel-Geschäfte an der Theaterstraße zu finden. Der Straßenverlauf der "alten" Theaterstraße war ein etwas anderer als wir ihn heute kennen. Nach dem Schauspielhaus bog die Straße etwas Richtung Zentrum ab und traf in einem Bogen auf den Johannesplatz. Dies war der Weg den die Stadtmauer einst nahm, auf welchem die Theaterstraße gebaut wurde. |


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In einer Bauzeit von nur 18 Monaten entstand auf einem 5380 m² großem Grundstück, welches von der Stadt Chemnitz zur Verfügung gestellt wurde, zwischen dem Chemnitzfluss und der ehemaligen Hedwigstraße eine Markthalle.
Der Bau unter Leitung von Eduard Hechler (1. Chemnitzer Stadtbaurat) begann im Juni 1890 auf dem ehemaligen Gelände der früheren Stadtmauer und des zugeschütteten Stadtgrabens. Die äußere Anlage zeigt ein erhöhtes Mittelschiff, dessen Umfassungswände verglast und mit Ventilationsflügeln versehen sind, sowie ein mit einem Kuppelaufbau gekröntes Querschiff.
Während der Zeit der DDR wurde das Gebäude, dass den Krieg überstand, als Lagerhalle verwendet. Erst in den Jahren 1994/95 begann unter Leitung von Peter Waldvogel die Sanierung des völlig heruntergekommenen Gebäudes. Die Markthalle wurde um kulturelle und gastronomische Erweiterungen ergänzt und im März 1995 wiedereröffnet.
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Bereits 1866/67 wurde das Hedwigbad in Betrieb genommen. Damit war Chemnitz deutschlandweit die dritte Stadt, die über ein eigenes Hallenbad verfügte. Bis 1914 fand hier auch der Militärschwimmunterricht für das Infanterie-Regiment 104 statt. Das Hedwigbad, das in der Nähe der Markthalle stand, verfügte über Emporen, an den Seiten befanden sich die Umkleidekabinen, nach Herren und Damen getrennt. Der Boden der Kabinen bestand aus Lattenrosten. Mit der Einweihung des Stadtbades ging es außer Betrieb und wurde 1935 abgerissen. 1935 hatte Chemnitz fast 350.000 Einwohner. Heute erinnert der Name der Straße "Am Alten Bad" an dieses Epoche der Chemnitzer Bädergeschichte.
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